Bild-Stabilisator am Beispiel meines Fujifilm 55 bis 200 mm Objektives

Die beiden folgenden Fotos habe ich heute in meinem Arbeitszimmer aufgenommen. Ich saß dabei in meinem Bürostuhl und hielt die Kamera so ruhig wie möglich in der Hand. Die Brennweite des Zoom-Objektives war auf 200 mm eingestellt und die Empfindlichkeit auf 400 ISO. Diese Brennweite entspräche 300 mm bei herkömmlichen 35 mm Kleinbild-Format Kameras. Das ist schon eine ganze Menge und würde verlangen, diese Fotos mit einer 1/300tel Sekunde aufzunehmen, um die Aufnahme nicht zu verwackeln. 


Mein Objektiv hat bei 200 mm Brennweite eine maximale Blenden-Öffnung von 4.8 - was wiederum auf 35 mm Kleinbild-Format umgerechnet einer Lichtstärke von (fast nur) 8 entspräche. Um eine Belichtungszeit von nur 1/300 Sekunde zu ermöglichen, hätte ich die Empfindlichkeit noch 6 Stufen höher einstellen müssen - das wären 12.800 ISO gewesen. Obwohl meine Fujifilm X-T1 Hervorragendes hinsichtlich des Rauschverhaltens leistet, wäre dabei kein wirklich brauchbares Foto herausgekommen.

 

Und da kommt die hervorragende Technik der Bild-Stabilisation zum Einsatz. Diese macht es möglich, auch bei langen Belichtungszeiten Fotos zu machen, die nicht (oder zumindest so gut wie nicht) verwackelt sind. 

 

Die beiden Fotos wurden mit einer Belichtungszeit von einer fünftel Sekunde aufgenommen. Das ist für die gewählte Brennweite VIEL zu lang. MIT eingeschaltetem OIS Bildstabilisator ist das Ergebnis jedoch verblüffend gut. Schaut selbst!

 

Das linke Foto wurde bei ausgeschalteter Bild-Stabilisation aufgenommen. Das rechte Foto mit eingeschalteter Bild-Stabilisation. Einfach auf die Bilder klicken, um sie in voller Größe zu betrachten.


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