An dieser Stelle veröffentliche ich in unregelmäßigen Zeitabständen Beiträge rund um das Thema Fotografie. Klicken Sie bitte auf den Titel des jeweiligen Eintrags, um ihn in voller Länge lesen zu können

Mi

20

Sep

2017

Foto-Workshop auf Norderney

Der von Mario Dirks gemeinsam mit Jean Noir veranstaltete Foto-Workshop für available Light lockte mich, nach meiner Teilnahme im vergangenen Jahr, erneut auf die Nordsee-Insel.

Wieder war das ideal am Inselquartier Haus Detmold auf Norderney unser Veranstaltungsort. Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag befassten wir uns intensiv mit dem Thema Fotografie. Das galt auch für den am Samstag Abend veranstalteten Grill-Abend.

Auch in diesem Jahr ging es darum, gefühlvolle Fotografien abzuliefern. Ich hatte mir außerdem vorgenommen, Fotos zu machen, die keinerlei oder nur geringster Nachbearbeitung bedürfen. Also sollte der Hintergedanke, dass Lightroom und Photoshop das Foto gestalten könnten, abgeschaltet sein. Technisch war ich gut vorbereitet; denn eine spiegellose Systemkamera wie meine Fujifilm X-T2 erlaubt es, das finale Foto schon vor dem Druck auf den Auslöser beurteilen zu können. Aber ganz so einfach ist es denn doch nicht. 

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Mo

22

Mai

2017

RAW fotografieren

Hoppla, was ist den hier passiert? Da hat der Fotograf ja wohl gepennt und seine Kamera falsch bedient!

Tja, manchmal macht man Experimente, um anschließend einen Artikel für den Blog darüber zu schreiben. Hier wollte ich eigentlich einen sogenannten Blendenstern erzeugen und hielt das total abgeblendete (Blende 22) Objektiv direkt in die Sonne. Dabei wurde auf das Licht der Sonne belichtet und darauf vertraut, dass die im RAW-Modus entstehende Aufnahme anschließend genügend Reserven bot, um die starke Unterbelichtung der Schatten ausgleichen zu können.  

Auf den ersten Blick entstand dabei ein hoffnungslos unterbelichtetes Foto mit total überbelichteten Lichtern, weil die 1/320 Sekunde noch viel zu lang war, um die Sonne mit den Blendensternen wirklich zur Geltung zu bringen. Ich hätte mehr Mut gebraucht oder einen anderen Bild-Ausschnitt festlegen müssen, um Blendensterne zu bekommen.

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So

21

Mai

2017

Langweilige Fotos

Ein auf den ersten Blick ausgesprochen langweiliges Foto. Und irgendwie hatte ich beim Fotografieren auch ein ganz anderes Gefühl. Das Spiel des Lichtes zwischen den Zweigen und das frische Grün des Monats Mai war es, was ich hier fotografieren wollte.

 

Als ich das unbearbeitete Ergebnis im Adobe Lightroom Bild-Bearbeitungsprogramm betrachtete, war ich schon ein wenig enttäuscht. Das hatte ich ganz anders in Erinnerung. 

 

Ich wählte einen anderen Bildzuschnitt (seit meiner Zeit mit der Rolleiflex habe ich eine Schwäche für das Quadrat der alten 6x6 cm Fotos). 

 

Die enormen Reserven im RAW-Format meiner Fujifilm X-T2 erlauben, aus einem normalen Foto so etwas wie eine High Dynamic Range (HDR) Fotografie entstehen zu lassen. Wie findet Ihr das Ergebnis?

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Di

13

Okt

2015

Dekoration für Ihre Wände

Seit einigen Tagen habe ich Fotos in meinem Web-Shop bereitgestellt, die sich besonders für die Dekoration Ihrer Wohnung, Ihres Büros, Praxis oder Ihrer Hotel- und Gästezimmer eignen. Dabei biete ich Ihnen die allerbeste Qualität des verwendeten Materials - mit einer Lichtbeständigkeit von bis zu 100 Jahre. Sie werden lange Freude daran haben. Klicken Sie auf die Beispiel-Fotos, um mehr davon zu sehen.

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So

12

Jul

2015

Fujifilm hat eine neue Firmware für meine X-T1 veröffentlicht

Pfeilschnelle Greif-Vögel aus der Bewegung scharf abbilden - geht das? Bitte auf das Foto klicken, um mehr zu sehen.

 

Mit der Firmware Version 4.0 wurde die Kamera mit ganz neuen Autofokus-Funktionen ausgerüstet. Nicht nur, dass der Autofokus jetzt noch schneller geworden ist - es gibt jetzt auch Autofokus Zonen. Weitere Details hat Fujifilm auf seiner Support-Seite selbst erklärt (leider nur in Englisch). 

 

Der neue Zonen-Autofokus erlaubt es, bewegte Objekte mit halb gedrücktem Auslöser zu verfolgen und im richtigen Augenblick ganz durchzudrücken.

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So

24

Mai

2015

Aus zwei mach eins - Panorama aus 100 Jahre alten Fotos

Winsen (Luhe): Vor einigen Tagen bekam ich von einem Sammler für alles, was mit Winsen zusammenhängt, zwei mehr als 100 Jahre alte Postkarten-Fotos. Sie zeigen den Schützenverein und ihr Schützenhaus um ca. 1910. Klicken Sie auf die Fotos, um eine große Anzeige zu erzielen.


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Fr

22

Mai

2015

Vorher / nachher - Restauration alter Fotografien

Haben Sie auch solche historischen Erinnerungen? 


Hier am Beispiel einer Foto-Postkarte aus den möglicherweise 1930er Jahren. Das Fotogeschäft Adolf Lüllau in Winsen (Luhe). Vermutlich ein Kontakt-Abzug von einer Aufnahme mit einer 9x12 cm Platten-Kamera. Die digitale Nach-Bearbeitung der gescannten Aufnahme erlaubte das Entfernen mechanischer Schäden (Löcher, Risse).


Die Qualität dieser Reproduktion ist so gut, dass davon problemlos Vergrößerungen bis DIN-A3 möglich sind.


Diese schöne alte Aufnahme wurde mir von Jochen Schröder aus Winsen (Luhe) zur Verfügung gestellt, der als Sammler bekannt ist und seine Schätze schon im Marstall ausgestellt hat.


In diesem Fotogeschäft habe ich 1963 von meinem Konfirmationsgeld meine erste Kleinbildkamera erworben - eine Voigtländer Vito CL mit eingebautem Nachführ-Belichtungsmesser. Damals kostete so etwas knapp 250 DM. Natürlich besitze ich die Kamera heute noch.


Bitte auf die Bilder klicken, um sie größer zu betrachten.

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Do

30

Apr

2015

Kenko 2,0x Tele-Konverter

Kürzlich hatte ich auf einer Haus-Messe Gelegenheit, einen Original-Canon 2-fach Telekonverter auszuprobieren. Der macht aus meinem Canon 70-200 mm Zoom eine 140-400 mm Brennweite. Soweit ich erkennen konnte, war die Bildqualität sehr ordentlich und der Auto-Fokus funktionierte trotz der um eine Belichtungsstufe geringeren Lichtstärke auch im Innenraum bei der Messe noch recht gut.

 

Lediglich der Kaufpreis von mehr als 400 € schien mir für die voraussichtliche Benutzungshäufigkeit doch recht hoch. Außerdem schränkt die Bauweise des Canon-Konverters die verwendbaren Objektive etwas ein.


Dank Amazon und Google fand ich heraus, dass es unter der Marke "Kenko" (offensichtlich unter der Regie des Objektiv-Herstellers "Tokina") ein alternatives Produkt zum halben Preis gibt.


Mit der Sicherheit des Rückgabe-Rechtes in Hinterhand habe ich mir dieses kleine optische Zubehör dann bei Amazon gekauft. Hier nun eine Auswahl an Test-Aufnahmen mit drei meiner Objektive für die Canon 6D.

 

  1. Canon EF 100mm-f-2.8L-Macro-IS-USM
  2. Canon EF 70-200mm-f-2.8L-IS-II-USM
  3. Sigma 85mm-f-1.4 

Bei allen 3 Objektiven wurde die Anfangslichtstärke automatisch reduziert und die aktuelle, effektive Brennweite korrekt in die Meta-Daten der Fotos übertragen.

 

Bitte auf die Fotos klicken, um sie in voller Größe zu betrachten. Mit der ESC-Taste oder einen Klick in das Browser-Fenster schließen sich die Fotos wieder.

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Sa

11

Apr

2015

Ohne Autofocus fotografieren

Autofocus (AF) ist eine Technologie, die uns das Leben leicht machen soll - besonders, wenn es darum geht, schnell auf wechselnde Szenarien zu reagieren. Digitale Spiegelreflex Kameras (DSLR) können das besonders gut - einige sind sogar besonders darauf spezialisiert und liefern bei Sport-Aufnahmen tolle Ergebnisse.


Dann gibt es da aber auch Motive, bei denen es bei geringster Schärfentiefe (große Blenden-Öffnung, lange Brennweiten) die Schärfe genau in jenem Bereich exakt einzustellen, der von den Fokus-Sensoren gar nicht erfasst wird. 


Für meine Voll-Format (36 x 24 mm) Canon 6D gelten z.B. folgende Werte für die Schärfentiefe:

  • Bei 85 mm Brennweite und einer Blendenöffnung 1.4 beträgt bei 1 m Abstand vom Motiv die Schärfentiefe 10,6 mm.
  • Bei 50 mm, Blende 1.4 und 50 cm Abstand sind es nur noch 7,5 mm.

Im Internet finden sich zahlreiche Schärfentiefe-Rechner und in den App Stores auch solche für das Smartphone.


Gern versucht man, die Schärfe mit dem AF-Sensor in der Mitte des Suchers festzulegen, um danach den Bildausschnitt zu bestimmen. Bei den geringen Bereichen, in welchen dar hervorzuhebende Teil des Motives noch als scharf empfunden wird, führt ein Schwenk des Objektives bereits rasch zu Fehleinstellungen. Aufnahmen im extremen Nahbereich sind auf diese Weise praktisch gar nicht machbar (und das gilt in diesem Fall auch für größere Blendenwerte wie 11 oder 16).


Abhilfe schafft in diesem Fall die Verwendung einer Sucher-Mattscheibe, die für manuelle Scharf-Einstellung optimiert ist. Für meine Canon 6D ist das der EG-S Focussing Screen. Wer im Internet nach diesem Begriff sucht, wird zahllose Beiträge finden. Ich habe bei Amazon günstig eingekauft (37,50 statt 89,00 Euro). Das Auswechseln ist bei der 6D in wenigen Minuten erledigt. Die Mattscheiben dürfen unter keinen Umständen mit den Händen berührt werden. 


Mit dieser Mattscheibe kann ich - manuell - die Schärfe im Sucher auf jeden Punkt des Motives genau scharf einstellen und mich auf die Gestaltung der Aufnahme konzentrieren. 

 

Die nachfolgenden Aufnahmen habe ich heute mit dem Objektiv EF 50 mm f/1.4 bei Blende 1.4 gemacht. Hier ist die gestalterische Wirkung der Schärfentiefe im Nahbereich gut zu beobachten.

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So

05

Apr

2015

Macro-Aufnahmen mit einem Zwischenring (Extension Tube)

Wer eine Kamera mit auswechselbarem Objektiv besitzt, kann seine Foto-Ausrüstung sehr preiswert erweitern, um Nah-Aufnahmen machen zu können. Je nach Kamera-Hersteller und persönliche Ansprüche an die Qualität, kosten Zwischenringe bei Amazon teilweise weniger als 20 €.

 

Ein Zwischenring verlängert den Abstand zwischen Objektiv und Sensor der digitalen Kamera. Dadurch wird es möglich, deutlich näher an das Motiv heranzugehen, als dies normalerweise möglich ist. Mit einem Objektiv von (effektiver) Brennweite von 50 mm und einem Abstand von 50 mm zwischen Objektiv und Sensor lässt sich so ein Abbildungsmaßstab von 1:1 erreichen - ein Millimeter im Motiv wird also als ein Millimeter auf dem Sensor abgebildet. Bei einer Vergrößerung auf 15 x 10 cm wird so ein Detail im Motiv schon in vier Millimetern Größe sichtbar. Dann kann man also schon von Macro-Aufnahmen sprechen.

 

Die optischen Qualitäten des Objektives werden durch einen oder mehrere gekoppelte Zwischenringe nicht beeinträchtig - mit einer Ausnahme:  durch den größeren Abstand zwischen Linsen und Sensor kommt dort spürbar weniger Licht an und man muss durch höhere Empfindlichkeitseinstellung (ISO) oder Blitzlicht ausgleichen. Auch ist die Schärfentiefe bei kürzen Abständen zwischen Motiv und Kamera viel geringer, so dass man ab-blenden, also eine hohe Blendenzahl verwenden muss, um Motive, die in die Tiefe gehen deutlicher abbilden zu können. Große Blende bedeutet ebenfalls einen höheren Anspruch an das Licht. Das kann man bei unbewegten Motiven auch durch längere Belichtungszeiten erreichen. Um in solchen Fällen die Aufnahmen nicht zu verwackeln, wird es erforderlich sein, ein Stativ zu verwenden. 

 

Nachfolgend nun einige Beispiele für die Verwendung eines nur 16 mm breiten Zwischenringes mit verschiedenen Brennweiten. Alle Aufnahmen bei Tageslicht plus Schreibtischlampe aus der Hand bei Blende 2.8 und ISO 1000. Es ist sehr schön zu beobachten, wie bei abnehmender Brennweite die Wirkung des Zwischenringes deutlicher wird. Der abgebildete Füllhalter ist 12 cm, die Kappe 5 1/2 cm lang.

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